Who dunnit?

Vergleichen wir die Täterprofile bei Fällen von Daten- und Wissensverlust und anderen Wirtschaftsdelikten, so zeigen sich Parallelen: Die Täter sind überwiegend männlich, eher mittleren Alters und weisen einen relativ hohen Anteil an Senior- und Topmanagern (17 % bzw. 27%) sowie Managern aus dem mittleren Management (37 %) auf. In der Regel sind sie schon seit einigen Jahren im Unternehmen beschäftigt.

Allerdings gehören Täter von Straftaten, die zu Daten- und Wissensverlust führen, etwas häufiger jüngeren Altersgruppen an als Täter im Bereich anderer Wirtschaftsdelikte; hinsichtlich ihres Durchschnittsalters ähneln sich beide Gruppen wiederum (45 bzw. 43 Jahre). Die Profile beider Gruppen unterscheiden sich somit kaum. Für den Schutz von sensiblen Daten und Know-how bedeuten unsere Ergebnisse, dass es keinen Grund für einen besonderen Vertrauensbonus etwa aufgrund der Position oder langjährigen Betriebszugehörigkeit gibt. Maßnahmen zur Prävention gegen Daten- und Wissensverlust haben sich grundsätzlich auf alle Mitarbeiter- und Managerebenen zu erstrecken.

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