Risiko von Absprachen bleibt hoch

Im Unterschied zur Korruptionsbelastung erkennen wir bei wettbewerbswidrigen Absprachen keine Anzeichen für eine abnehmende Tendenz. Der Anteil der betroffenen Unternehmen ist im Vergleich zu 2013 nahezu unverändert. Gleiches gilt hinsichtlich der berichteten Verdachtsfälle. Allerdings halten es Unternehmen seltener für wahrscheinlich, ein Angebot für eine wettbewerbswidrige Absprache zu erhalten (8 %).

Wir gehen aus zwei Gründen weiterhin von einem sehr großen Dunkelfeld aus: Zum einen ist, wie bereits erwähnt, die Verbreitung kartellrechtlicher Compliance-Maßnahmen nach wie vor zu gering. Zum anderen wird der Umsatzanteil in der eigenen Branche, der auf wettbewerbswidrigen Absprachen beruht, gemessen am Mittelwert unverändert hoch eingeschätzt. Über ein Viertel der Unternehmen schätzen diesen Umsatzanteil auf über 10 % bis 19 %, und 16 % gehen von einem Umsatzanteil von mehr als 20 % aus.

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