Die stärksten Werte

Nicht alle genannten Werte lassen sich präzise von­einander abgrenzen, sodass Überschneidungen bestehen. Dies gilt vor allem für Werte wie Integrität (14 %) und Nachhaltigkeit (10 %). Ein großer Teil der am häufigsten genannten Werte ist konkreter und eignet sich aus Sicht der Forschung zur Etablierung einer integritätsförderlichen Unternehmenskultur.Zu nennen sind insbesondere:

Verbindlichkeit und Konsistenz (22 %): Vorgesetzte zeigen dieselben Prioritäten, die sie von ihren Mitarbeitern erwarten, und kritisieren bei Compliance-Verstößen.

Regelkonformität (18 %): Dies bedeutet, Unternehmensrichtlinien nicht zu vernachlässigen, wenn es hilft, einen guten Job zu machen, und auch auf Geschäftsabschlüsse zu verzichten, wenn diese nur durch einen Compliance-Verstoß zu erreichen wären.

Transparenz und Ehrlichkeit (18 %): Dieser Wert betrifft Aufrichtigkeit in geschäftlichen Entscheidungen und im Umgang mit Kollegen.

Vertrauen (13 %): Im Unternehmen ist es wichtig, dass man Vorgesetzten vertrauen kann; sie vermitteln glaubhaft, dass beispielsweise Bestechung keine legitime Praxis darstellt.

Offene Kommunikation (12 %): Ohne diese Wertorientierung kann sich eine Speak-up-Kultur nicht etablieren. Mitarbeiter trauen sich, Probleme offen anzusprechen und auch über den Umgang mit Korruptionssituationen offen zu sprechen.

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