Wie misst man Bildungsqualität?

Einmal im Jahr erstellt das in der Schweiz ansässige World Economic Forum einen „Global Competitiveness Report“, in dem die Wettbewerbsfähigkeit aller Staaten der Welt gemessen wird. In diese Messung fließen um die hundert Indikatoren und Kennzahlen ein, die zum Teil aus amtlichen Statistiken entnommen werden, zum Teil aus eigenen oder fremden Studien und Befragungen kommen. Das Bildungswesen ist dort als eine von insgesamt zwölf Säulen der Wettbewerbsfähigkeit aufgenommen und trägt zwischen sechs und neun Prozent zum Gesamtergebnis eines Landes bei.

Insgesamt werden dabei acht Faktoren gemessen:

  • Schüler auf weiterführenden Schulen
  • Studenten in Hochschulen
  • Gesamtqualität des Bildungssystems
  • Qualität des Unterrichts in Mathematik und Naturwissenschaften
  • Qualität der Managementausbildung
  • Internetzugang in Schule
  • Existenz und Ausstattung von betrieblichen Ausbildungsplätzen
  • Qualität des Ausbildungspersonals

Die qualitativen Daten beruhen hierbei auf den Einschätzungen von Managern und Unternehmern des jeweiligen Landes. Nicht in dieser Säule enthalten ist die Grundschulbildung. Sie wird vom World Economic Forum als Teil der Basis-Infrastruktur eines Landes angesehen und ist deshalb Teil einer anderen Säule, wo sie gemeinsam mit dem Gesundheitswesen bewertet wird.

 

Bildnachweis: Gerhard Joren/GettyImages

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