Blick in die Zukunft

In seiner Smart Factory in Graz plant Magna Steyr Einsatz und Optimierung zahlreicher digitaler Technologien wie zum Beispiel:

3D-Druck

Vorrichtungen wie simple Spannkeile sowie Positionierhilfen, die im Zuge der Montage gebraucht werden, sollen demnächst auch zeitnah im 3D-Druckverfahren gefertigt werden. „Die Entwicklung geht in Richtung bionische, leichtere Bauformen“, sagt Franz Weghofer, Projektleiter Smart Factory bei Magna Steyr in Graz. „Es ist zudem schon absehbar, dass auch Fahrzeugteile mit 3D-Druck gefertigt werden.“ Das Unternehmen setzt hier bewusst auf Dienstleister, die diese Stücke fertigen, und zwar aus Kunststoff. „Wir beobachten sehr genau, wie sich die Technologie weiterentwickelt“, so Weghofer.

Abbildung articles/drohnen-daten-und-ein-digitaler-zwilling/teaser-blick-in-die-zukunft.jpg

Künstliche Realität

Augmented, Virtual und Mixed Reality werden bereits in einzelnen Projekten getestet und künftig noch stärker genutzt: In der ersten Umsetzungsphase werden die eingesetzten Mitarbeiter nach einer kurzen Anlernphase durch einen kompletten Prozess geführt. „Kontextsensitive Informationen aus der Produktion sind auf diesem Device gespeichert“, erklärt der Projektleiter: „Das Mensch-Maschinen-Interface über smart glasses und smart devices wird eine massive Nutzung im Produktionsumfeld haben, da sehr viele Prozesse damit unterstützt werden können. Noch ist die Technologie nicht ausgereift. Da wird sich in den nächsten Jahren noch viel verändern.“

Informationsaufbereitung und -darstellung

„Wir werden uns sukzessive von den Bildschirmen verabschieden und die Flexibilität der Linien wird massiv gesteigert, weil wir damit unseren Business Case wesentlich verbessern“, so Franz Weghofer. Best-Practice-Wissen soll bestmöglich so genutzt werden, dass es sofort greifbar und einsetzbar ist: thematische Suche, Aufbereitung von strukturierten und unstrukturierten Daten, Wissen personalisiert und kognitiv zur Verfügung stellen. Weghofer: „Wenn wir beispielsweise Probleme bei der Montage einer Motorhaube haben, wollen wir das Erfahrungswissen aus diesem Produktionsprozess so verfügbar machen, dass es für andere Prozesse genutzt werden kann und nicht alles wieder neu erfunden werden muss.“

Bildnachweis: Magna Steyr/PR(4), pagadesign/GettyImages

Newsletter abonnieren

Mit dem Newsletter verpassen Sie keine Ausgabe der next: Das Magazin für Vorausdenker

Anmelden
Feedback

Sie möchten uns Feedback zu diesem Beitrag geben? Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Feedback
Diesen Beitrag teilen

Hier können Sie den Beitrag über soziale Medien teilen.

Teilen