Kick dank Kicker

It’s not a game – it’s football“, so prangt es in großen Lettern über dem Eingang. Die Macher des Unternehmens Onefootball aus Berlin haben in wenigen Jahren die größte Fußball-App der Welt gebaut. Und ihrem Büro sieht man das in jedem Winkel an: Bereits das Atrium ist einem Stadion nachempfunden. Weiter geht es mit Fußballtoren, Kabinen und Kunstrasenoptik. Mitarbeiter und Besucher können sich an Kickern austoben. Und die Meetingräume tragen die Namen legendärer Fußballstadien, wie San Siro oder Allianz Arena, und die Küche wurde auf „La Bombonera“, den legendären Hexenkessel in Buenos Aires, getauft. Auf drei Stockwerken – alle im Fußballdesign – wird Fußball gelebt: Von 150 sportbegeisterten Mitarbeitern aus mehr als 30 Ländern.

Gegründet wurde das Unternehmen im März 2008 vom bekennenden FC-Köln-Fan Lucas von Cranach. Zusammen mit CTO Jonathan Lavigne leitet er das Unternehmen, das bis Anfang 2014 noch unter dem Namen iLiga bekannt war. Die App ist mittlerweile in 15 Sprachen verfügbar und will Fußballfans weltweit verbinden. Die Plattform bietet dafür einen Mix aus redaktionellen Artikeln, Live-Daten, Statistiken und sozialen Inhalten rund um das Thema Fußball. Über die App können Spielstände in Echtzeit abgerufen und Nachrichten des Lieblingsvereins gelesen werden, aber auch die soziale Vernetzung ist möglich. Die Idee kam dem 38-Jährigen, als er merkte, dass man an Spieltagen ohne Eintrittskarte nur per Radio oder über die „Sportschau“ an Informationen kommt. „Um 2008 herum hatten dann immer mehr Menschen mobile Endgeräte“, sagt von Cranach „Und weil die emotionale Abhängigkeit von Informationen bei den Fußballfans so groß ist, habe ich da einen Markt gesehen.“

Bildnachweis: Benjamin A. Monn/Onefootball

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