Seine Familie

Cristiano Ronaldo ist der Sohn eines Quartalstrinkers. José Dinis Aveiro soff sich 2005 zu Tode. Allerdings war sein Vater nie der wichtigste Mensch in seinem Leben. Das war seine Mutter Dolores. Niemandem vertraut er mehr, außer vielleicht noch seinen Geschwistern. In der Beziehung ist Ronaldo Südländer. Wichtige Entscheidungen werden in der Familie getroffen. Dabei ist ihm mit Anfang 20 etwas gelungen, wofür man normalerweise in portugiesischen Familien länger braucht: Er wurde das Oberhaupt der Familie. Der Pate, um den sich alles dreht. Ronaldo verlangt Loyalität, Diskretion und Ehrlichkeit.

Im Gegenzug sorgt er für seine Leute. Einer seiner Brüder ist der Hoteldirektor in seinem Hotel auf Madeira. Eine Schwester führt eine seiner Boutiquen in Lissabon. Eine andere Schwester ist die mäßig erfolgreiche Sängerin Ronalda, die es ohne Cristianos Geld nicht gäbe. Als seine aktuelle Lebensgefährtin, Georgina Rodríguez, von Gucci entlassen wurde, weil vor der Boutique, in der sie arbeitete, immerzu Paparazzi standen, rief Ronaldo bei der Konkurrenz von Prada an. Er bat höflich darum, seine Freundin einzustellen, was selbstverständlich umgehend geschah. Mittlerweile muss Georgina nicht mehr arbeiten. Im vergangenen Jahr bekamen die beiden eine Tochter: Alana Martina. Es ist Ronaldo viertes Kind. Die anderen drei ließ er per künstlicher Befruchtung von Leihmüttern austragen. Seit Jahren antwortet er auf die Frage, was ihm das Wichtigste im Leben sei: „Meine Familie.“

Bildnachweis: Instagram/Cristiano

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