Europa-Park: Volltreffer mit Freizeitspaß

Erinnert sich Roland Mack an die Anfänge des Europa-Parks, zieht er gerne Vergleiche mit Walt Disney. Auch bei Disney World hätten alle anfangs gesagt, dass das nie funktionieren würde. Seit 2016 hat der Schöpfer der badischen Erlebniswelt die Leitung der Firma mit ihren mehr als 3.700 Mitarbeitern an seine beiden Söhne Michael und Thomas übertragen. Und die haben auch schon ein neues Großprojekt vor Augen: Ende 2019 soll die Wasserwelt „Rulantica“ ihren Betrieb aufnehmen und damit in Zukunft auch in der Winterzeit ein Millionenpublikum ins badische Rust locken.

Wie beim Ausbau des Europa-Parks über die Länderparks und Großhotels werden auch die auf 150 Millionen Euro ver­anschlagten Kosten für die Wasserwelt mit ihren nordischen Themen und 25 Wasserattraktionen ohne staatliche Zuschüsse selbst finanziert. Mit der Vorgabe, finanziell unabhängig zu bleiben und immer die Kosten im Blick zu behalten, ist Roland Mack groß geworden. „Jede Mark in den Park“ war und ist ein firmeninternes Motto. Mit seinem Vater hat er dabei eigene Kämpfe ausgefochten. So hatte Franz Mack in den Neun­ziger­jahren große Zweifel an dem Plan, mit dem Bau der ersten Hotels einen Anreiz für Tagesbesucher zu geben, um länger zu bleiben. Nach zahlreichen Diskussionen in der Familienrunde und etlichen Absagen von renommierten Hotelbetreibern wurde das erste Hotel „El Andaluz“ 1995 in Eigenregie eröffnet. Der Mut wurde belohnt: Heute stellen die inzwischen fünf 4-Sterne-Hotels auf dem Gelände Deutschlands größten Hotelresort-Komplex dar.

Bildnachweis: PR/EuropaPark

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