Pflege am Lebensende

Wir Menschen leben viel länger als frühere Gene­rationen. Und wenn wir uns dem Ende des Lebens nähern, leiden wir an Krankheiten wie Diabetes, Demenz, Herzinsuffizient oder Osteoporose und sterben so in einer anderen und langsameren Weise.

Es ist auch eine Phase des Lebens, die oft von Einsamkeit geprägt wird. Roboter haben das Potenzial, die Pflege am Lebensende zu revolutionieren, indem sie Menschen helfen, länger unabhängig zu bleiben, die Notwendigkeit für Krankenhausaufenthalt, Betreuer und Pflegeheime zu verringern. Denn sie können Routineaufgaben wie die Kontrolle von Lebenszeichen oder die Aufforderung zur Medikamenteneinnahme übernehmen. KI, kombiniert mit den Weiterentwicklungen im humanoiden Design, erlaubt Robotern sogar noch mehr, nämlich Konver­sationen zu führen und anderweitig mit den Menschen, die sie betreuen zu interagieren, wie etwa das Gehirn zu trainieren und ihnen Gesellschaft zu leisten.

„Kompai-Roboter“ (Foto) etwa verstehen Sprachen, sprechen selber, erinnern Menschen an Termine, führen Einkaufslisten und spielen Musik. Sie wurden entwickelt, um ältere Menschen in ihren eigenen vier Wänden zu unterstützen. Sie sind in der Lage, Stürze zu verhindern, aber auch Gesundheitsparameter zu überwachen, und sie verbinden den Betreuten via Video-Konferenz mit Gesundheitsdienstleistern oder mit Freunden und Familie.

Bildnachweis: KOMPAÏ robotics

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