Behandlung

Künstliche Intelligenz kann Kliniken helfen, einen umfassenderen Ansatz für Krankheitsmanagement, Koordinationspläne und Patientenverwaltung für ihre langfristigen Behandlungsprogramme einzusetzen. Die Lösung des New Yorker Start-ups AiCure etwa hilft Kliniken und Ärzten dabei, ihre Patienten leichter zu überwachen und sie langfristig bei der Medikamentenaufnahme zu unterstützen. Die Anwendung verwendet ein visuelles Erkennungssystem, um das Gesicht des Patienten und die Medikamenteneinnahme zu identifizieren und die Einnahme zu bestätigen. Die Daten werden dann an den Pfleger oder an ein Pharmaunternehmen weitergeleitet, das etwa eine klinische Studie durchführt.

Roboter werden in der Medizin bereits seit mehr als 30 Jahren verwendet. Von der ersten programmierbaren universalen Maschine, die in der Urologie in den 80er-Jahren eingesetzt wurde, bis zu den „Da Vinci-Robotern“, existiert inzwischen ein breites Spektrum an Robotersystemen in der klinischen Anwendung mit einer breiten Palette an Aufgaben und Funktionen. Sie reichen vom einfachen Laborroboter zu hochkomplexen chirurgischen Robotern, die entweder einem menschlichen Chirurgen helfen oder Operationen selbst ausführen. Neben diesen Eingriffen werden sie in Krankenhäusern und Labors auch für viele sich wiederholende Aufgaben verwendet, etwa in der Rehabilitation und der Physiotherapie.

„RoBear“ beispielsweise ist ein Pflege-Roboter, der in der Lage ist, Patienten in und aus dem Bett in einen Rollstuhl zu bewegen oder im Bett zu drehen, um ein Wundliegen zu verhindern. Toyota hat vier Roboter entwickelt, die behinderten Menschen beim Gehen oder der Balance helfen. „Veebot“ (Foto) ist ein Roboter, der Blut schneller und sicherer abnehmen kann als ein Mensch. „Giraff“ ist ein mobiler Kommunikationsroboter, der chronisch kranken und internierten Patienten ermöglicht, mit der Außenwelt zu kommunizieren. Der kindergroße humanoide Roboter „Kaspar“ unterstützt Eltern und Lehrer bei der Betreu­ung autistischer Kinder.

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