Stilvoll dank Bauch

Wenn die Gäste in einem der 55 Häuser der Budget-Hotelgruppe Motel One nächtigen, verdanken sie Spartanität, Stil und Niedrigpreis dem Bauchgefühl des Gründers und Vorstandsvorsitzenden, das ihn zu dieser eigenwilligen Mischung inspirierte. „Ich bin bei dem Konzept immer von mir ausgegangen“, erinnert sich Dieter Müller: „Was muss ein Hotel haben, in dem ich gern übernachten würde?“

Dieser Linie ist der Chef seit der Unternehmensgründung im Jahr 2000 treu geblieben. Damals war dem früheren Accor-Manager und Inhaber der Astron-Gruppe aufgefallen, dass das Hotelsegment mit vier Sternen schon überbesetzt war, bei preiswerten Zimmern aber starke Nachfrage bestand. Das Problem: „Budget war damals wirklich Budget“, so Müller, „also wirklich billig – und das sah man auch an den Materialien und Gebäuden“.

Müller ging in sich und entschied sich, preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten mit ansprechendem Design und hochwertigen Materialien zu kombinieren. Seitdem funkeln Swarovski-Kristalle in der Hotelbar, laden stylische Egg Chairs zum Verweilen, erzeugen Loewe-Fernseher und Designer-Lampen Wohlfühlatmosphäre. Dafür gibt es in den Zimmern keinen Schrank, kein Telefon und keine Minibar. Mit der Konzentration aufs Wesentliche hat Müller offenbar den Zeitgeist getroffen. Die Hotelkette mit aktuell 55 Hotels und fast 14.600 Zimmern soll bis 2020 auf 83 Hotels mit mehr als 24.000 Zimmern wachsen.

Bildnachweis: PR(2)

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