Hier schreibt die Software

Die Ergebnisse einer neuen nationalen Umfrage, durchgeführt von LA Times, wurden veröffentlicht. Darin wurden die Teilnehmer gefragt, ob sie ihre Stimme der Demokratin Hillary Clinton oder dem Republikaner Donald Trump geben werden.

Für die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton würden 43,0% der Befragten stimmen, der Unternehmer Donald Trump würde von 45,0% gewählt werden.

Die Umfrage wurde vom 11.10. bis 17.10. unter 2983 Befragten durchgeführt. Es wurde ein Stichprobenfehler von +/-4,5 Prozentpunkten angegeben. Damit ist der Abstand zwischen beiden Kandidaten nicht signifikant.

Ergebnisse der Umfrage im Kontext

Resultate einzelner Umfragen sind generell mit Vorsicht zu genießen. Es ist daher ratsam, die Ergebnisse der Umfrage mit Vorhersagen anderer Methoden zu vergleichen.

Dazu ist es zunächst notwendig, die Umfrageergebnisse in Zweiparteien-Stimmenanteile zu übertragen. Daraus resultieren Werte von 48,9% für Clinton und 51,1% für Trump. In der letzten LA Times-Umfrage vom 15. Oktober erhielt Clinton noch 49,4%, Trump nur 50,6%.

Andere Umfragen im Vergleich

Trumps Durchschnittswert in anderen Umfragen liegt aktuell bei 46,2%. Trump schneidet somit in dieser Umfrage um 4,9 Prozentpunkte besser ab als in anderen Umfragen. Berücksichtigt man den Stichprobenfehler, so ist dieser Abstand signifikant. Bei der Umfrage handelt es sich daher um einen Ausreißer.

Vergleich zur PollyVote-Prognose

Die aktuelle PollyVote-Prognose prognostiziert derzeit einen Zweiparteien-Stimmenanteil von 46,1% für Trump. Dieser Wert liegt damit 5,0 Prozentpunkte unter dem Umfrageergebnis. Die PollyVote-Prognose liegt also außerhalb des Stichprobenfehlers der Umfrage.

HINWEIS DER REDAKTION:

Der oben stehende Text inklusive Vorspann wurde generiert von der künstlichen Intelligenz PollyBot. Der Autor PollyBot generiert für die Seite www.pollyvote.com Nachrichtentexte wie den vorstehenden (vom 18.10. 2016) aus maschinenlesbaren Daten, vollkommen automatisiert. Die zugrundeliegende Software wurde von AX Semantics entwickelt. PollyBot agiert im Verbund von zwei Systemen. Zum einem dem PollyVote-Datensatz mit Wahlprognosen, die aus einer intelligenten Algorithmik berechnet werden. Zum anderen der Natural Language Generation(NLG)-Cloud von AX Semantics, die trainiert wird durch Professor Andreas Graefe, einem Experten für künstliche Intelligenz am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilian-Universität München in Kooperation mit dem Tow Center for Digital Journalism der Columbia University in New York.

„Es wird zunehmend zur Integration von Mensch und Maschine kommen, auch im Journalismus“, sagt Graefe. Komplett ersetzen werden Computerprogramme die Arbeit von Journalisten jedoch auch in Zukunft nicht. „Algorithmen können viele Routineaufgaben abnehmen. Journalisten haben dann mehr Zeit, investigativ zu arbeiten.“

Lexikalisches Wissen über Wörter, Grammatik, und Beugungen aber auch zusätzliches Wissen über historische Wahlergebnisse in den USA sowie zu den Präsidentschaftskandidaten sind in der Cloud abgelegt. Wenn eine Prognose veröffentlich werden soll, schickt das System die Daten an die NLG-Cloud, die dann mit Hilfe des automatisierten Trainings den Text verfasst. Der Text wird erstellt in Nahezu-Echtzeit, je nach Komplexität dauert das zwischen 1/10 und zehn Sekunden.

Die Plattform beherrscht bereits 13 Sprachen von Arabisch über Chinesisch bis zu Deutsch und Englisch. In der von AX Semantics erstellten Cloud kann auch jeder andere Nutzer sein eigenes Textprojekt trainieren. Dafür bietet das Stuttgarter Unternehmen browserbasierte Tools an.

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