Das neue Tor zum Ostseeraum

Wer heute am Rostocker Hafen in Warnemünde entlang­schlendert, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Vorbei die Zeiten, als Werftruinen vom wirtschaftlichen Niedergang kündeten. Auf dem Wasser wimmelt es von kleinen Segelyachten und großen Pötten. Davon profitiert der Standort insgesamt, und der Rückgang der Arbeitslosigkeit zeugt davon. Gezielte Investitionen in die Infrastruktur haben ihre Wirkung nicht verfehlt – ob Neubau der A 20, Warnowtunnel oder Hafenausbau. Auch der Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region und die Anbindung der Offshore-Windparks an das Stromnetz schaffen Wertschöpfung und Arbeitsplätze.

AIDA Cruises: Schaltzentrale für das Kreuzfahrt-Imperium
Die Ansiedlung der Firmenzentrale von AIDA Cruises ist der herausragende Erfolg der Rostocker Standortpolitik. 2006 hatte das Tochterunternehmen der US-amerikanischen Carnival-Gruppe den Firmensitz von Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main nach Rostock mit Blick auf die Unterwarnow verlegt, wo günstige Rahmenbedingungen und ein maritimes Umfeld lockten. Heute steuern 700 Mitarbeiter von hier aus mittlerweile elf Clubschiffe mit 6.000 Personen Besatzung und mehr als 760.000 Passagieren pro Jahr über die Weltmeere. In Rostock ist auch die AIDA Academy für Aus- und Fortbildung des Personals untergebracht. Technisches Highlight ist das Simulations­zentrum, in dem Kapitäne, nautische und technische Offiziere lernen, die schwimmenden Hotelclubs sicher zu navigieren.

Bildnachweis: Gisela Paul, People Picture, Gettyimages, Corbis, Matthias Leitzke, Andreas Lander, Florian Schuh/Picture Alliance, PwC Experte, ArTo/ddp images, mueller-stauffenberg/imago, Ingo Kuzia/mauritius, Barbara Dombrowski/laif, n_prause/iStockphoto, imageBROKER/alamy, Peter Erik Forsberg/alamy, Massimo Borchi/Corbis

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