Liebe Leserinnen
und Leser

Als der englische Naturforscher Isaac Newton herauszufinden versuchte, welche Kraft Mond und Planeten eigentlich auf ihren exakten Bahnen hält, soll er in seinen Garten gegangen sein. Dort, im Schatten eines Baumes an einem heißen Sommertag – so erzählt man sich –, fiel plötzlich ein Apfel herab und landete auf Newtons Kopf. Und dann war sie plötzlich da, die Erkenntnis, die Eingebung. Die Lösung, nach der er so lange gesucht hatte: Es ist die Schwerkraft. Momente wie dieser bringen das Neue in die Welt – Momente der Inspiration.

Als einer der letzten Bereiche, der sich (noch) nicht automatisieren lässt, ist Inspiration oft genau das, was fehlt – bei Führungskräften wie Mitarbeitern. Schließlich ist sie vor allem für Unternehmen eine entscheidende Komponente, um innovativ, kreativ, fortschrittlich und damit erfolgreich zu agieren. Aber wie kann es ihnen gelingen, wieder mehr Raum für Inspiration zu schaffen? Sie funktioniert ja meist nicht auf Knopfdruck. Oder doch? Und entstehen neue Gedanken heute eigentlich nicht genau so wie schon vor Jahrtausenden im Athen des Sokrates? Und was lässt sich daraus lernen?

Bis heute liegt die Inspirationskraft der Maschine noch weit hinter der des Menschen zurück. Der technische Weg ist jedoch schon vorgebahnt. Wie schnell wird sich dieser Abstand angesichts des Vormarschs der künstlichen Intelligenz verringern?

In Zeiten dramatischer Umbrüche und disruptiver Veränderungen, in denen sich Unternehmen immer schneller neu erfinden müssen, lohnt es sich, Antworten auf diese Fragen zu finden. Viele bewährte, aber auch neue Gedanken dazu finden Sie in dieser Ausgabe.

Lassen Sie sich von der Lektüre inspirieren!

Herzlichst

Norbert Winkeljohann