Die Generation der nach 1995 Geborenen macht 20 Prozent der Weltbevölkerung aus und beeinflusst schon heute die Konsumgewohnheiten aller gegenwärtigen Altersgruppen. Im Jahr 2020 wird sie bereits 40 Prozent der Konsumenten stellen. Die Angehörigen der Gen Z sind begierig auf Wissen, bilden sich selbst aus und weiter. Der Wechsel vom Konsumenten zum Produzenten war für keine Generation leichter als für die Gen Z. Sie sorgt sich um die Umwelt und hat ein kollektives Bewusstsein. Dabei prägen sie gänzlich veränderte Werte- und Verhaltensmuster.

Die Gen Z ist digitaler als jede Vorgängergeneration: Die Kommunikation innerhalb von Cliquen und Peergroups vollzieht sich weitgehend in sozialen Netzwerken. Als Mitarbeiter konzentrieren sich die Angehörigen der Gen Z sehr viel mehr auf ihre Mission sowie Sinn und Zweck ihrer Arbeit als andere Generationen. Sie sind mit dem unmittelbaren Zugriff auf

riesige Datenmengen aufgewachsen, können gut mit großen Informationsmengen umgehen und wechseln schnell zwischen Aufgaben hin und her.
„Die Kombination aus Wissen, Netzwerk und Vertrautheit mit schnellem Wandel macht die Gen Z einzigartig“, so das Fazit einer Metastudie der Schweizer Triple-A-Team AG. Was überdies die Gen Z kennzeichne, sei eine gewisse Abgeklärtheit. Diese stammt daher, dass das Aufwachsen der Gen Z einerseits mit konstanten gesellschaftlichen, andererseits aber vor allem schnellen technologischen Veränderungen geprägt war. „Begleitet von Finanzkrisen, Korruption und Bankenskandalen scheint insbesondere die Flut von neuen Geräten, Technologien und Anwendungen ursächlich dafür zu sein, dass der Gen Z das Gefühl vermittelt wurde, sie hätten alles bereits gesehen, nichts hätte Bestand und alles, was sie von der Eltern, Lehrern und der Gesellschaft insgesamt vorgesetzt bekommen, sei mit Vorsicht zu genießen“, fasst die Studie zusammen.